Festkonzert zu unserem 125-jährigen Vereinsbestehen

01.10.2011


Am 19. März 1886 wurde unser Verein gegründet. Am 19. März 2011 hatten wir den 125. Jahrestag unserer Vereinsgründung bereits mit einem Festgottesdienst in der Mittenwalder Pfarrkirche St. Peter und Paul und auf der Josefifeier im "Hotel Post" gefeiert. Bilder

Am heutigen Tag feierten wir unser Vereinsjubiläum nun mit einem Festkonzert im TSV-Veranstaltungssaal in Mittenwald, an dem neben dem Karwendelchor, den Karwendelchor-Minis und den Karwendelchor-Musikanten auch vier befreundete Gastchöre aus Deutschland und Österreich mitwirkten.


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Zu Beginn des Konzertes standen die beiden Chöre des "MGV Karwendelchor Mittenwald v. 1886 e.V." gemeinsam auf der Bühne.

Der Kinder- und Jugendchor des Vereins trat zu diesem festlichen Anlass erstmals nicht in seiner Sängerkleidung auf, sondern in Dirndl bzw. Lederhose. Die "Karwendelchor-Minis" eröffneten das heutige Konzert mit den beiden überlieferten Volksweisen "Mei Häuserl" und "Hurax dax", sowie mit dem Lied "Die lustige Familie" von Hans Schnitzlbaumer.

Unter der Leitung von Margarete Fischer (links am Keyboard) konnten sich die "Karwendelchor-Minis" mit ihren Liedern in die Herzen aller Anwesenden singen und bekamen für ihre Lieder viel Applaus.

(FOTO: HANS SCHMID)


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Danach begrüßte der Karwendelchor die Konzertbesucher musikalisch mit dem Lied "Griaß enk Gott" von Lorenz Maierhofer.

Nach einigen Begrüßungsworten durch Emil Fütterer, dem ersten Vorsitzenden des Karwendelchores, konnte der Männerchor unter der Leitung von Sylvia Meggyes mit dem Lied "Harmonie" von E. Diefenbacher und mit dem bekannten deutschen Volkslied "Der Jäger Abschied" von Mendelssohn-Bartholdy die Zuhörer begeistern.

(FOTO: HANS SCHMID)


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Als Zwischenmusik hörten die Zuhörer anschließend ein Musikstück der "Karwendelchor-Musikanten".

Die "Karwendelchor-Musikanten" (von links nach rechts: Georg Brennauer jun., Christian Neuner, Stefan Weineisen, Anton Brandtner und Leonhard Brennauer), die auch aktiv im Karwendelchor singen, sind alle ausgesprochen gute Musiker. Sie erfreuten die Zuhörer im Laufe des Abends immer wieder mit ihren Musikstücken und bekamen dafür viel Beifall.

Durch die gelungene Musikauswahl trugen sie sehr zur allgemeinen guten Stimmung bei und schufen das richtige Ambiente für diese Veranstaltung.

(FOTO: HANS SCHMID)


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Mit "Überall auf der Welt", einer deutschen Fassung von dem berühmten Chorlied aus der Oper "Nabucco" von Giuseppe Verdi, und mit dem bekannten "Jägerchor" aus der Oper "Der Freischütz" von Carl Maria von Weber präsentierte der Männerchor Altdorf aus Altdorf bei Landshut zunächst stimmgewaltig zwei klassische Chorlieder.

Bei ihrem zweiten Auftritt unter der Leitung von Reinhard Scherer konnten die ca. 30 Sänger mit den Liedern "Wunderbar" von Cole Porter und "Schöne Rose im Tal" von Victor Kahl die Zuhörer von ihren gesanglichen Fähigkeiten überzeugen.

(FOTO: HANS SCHMID)


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Mit der spanischen Volksweise "Cielito lindo" und dem slowakischen Hirtenlied "Kde su kravy moje" präsentierte der Staffelseechor aus Murnau zunächst zwei internationale Chorlieder, für die es viel Applaus gab.

Bei seinem zweiten Auftritt begeisterte der Staffelseechor unter der Leitung von Anneliese Baur die Konzertbesucher mit dem alpenländischen Volksgut "Auf de Alma, da gibts Kalma" sowie "Und d' Liab is wia a Bach".

(FOTO: HANS SCHMID)


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Der MGV Porta Claudia aus dem Nachbarort Scharnitz in Tirol überraschte mit einem recht anspruchsvollen Programm, das offensichtlich sehr gut einstudiert war und etwas ganz Besonderes darstellte. Die relativ kleine Gruppe, die aus nur 12 Sängern bestand, begann mit "Bin a lustiger Bua", einer alpenländische Weise aus dem Eisacktal. Danach wurde es klassisch mit dem "Abendständchen" von Mendelssohn-Bartholdy.

Im weiteren Verlauf des Konzertes konnte der MGV Porta Claudia unter der Leitung von Siegfried Flatscher die Zuhörer mit moderneren Liedern begeistern. Für "Mach' die Augn zua" von STS und "I am from Austria" von Rainhard Fendrich gab es viel Applaus.

(FOTO: HANS SCHMID)


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Der Gemischte Chor Mühldorf aus Mühldorf in Kärnten hatte die weiteste Anreise auf sich genommen. Für ihre Lieder "Wa viel aus an Herzen zan sagn" von Glawischnig-Kraxner und "Wann üba die Berglan die Sunn obeschleicht" von Hans Streiner bekam der Chor lang anhaltenden Applaus.

Bei seinem zweiten Auftritt beeindruckte der Gemischte Chor Mühldorf unter der Leitung von Marlis Linder die Zuhörer mit den Liedern "Im Herzen brennt leise a Feierle" von Hedi Preissegger und "Ham zua leih ham" von Anton Schmid.

Für alle Zuhörer war es eine reine Freude, so schöne Einzelstimmen und eine überaus saubere Intonation, sowie eine unglaubliche Übereinstimmung und Musikalität geboten zu bekommen.

(FOTO: HANS SCHMID)


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Der Karwendelchor begeisterte die Zuhörer im weiteren Verlauf des Konzertes mit seinem alpenländischen Liedgut. Auf die Lieder "Auf'n Berg giahn mar aufi" und "Mahder steahts auf" von Siegfried Singer folgte das Lied "Drei an der Zahl" von Artur Kanetscheider.

(FOTO: HANS SCHMID)


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Anschließend bat Emil Fütterer, der erste Vorsitzende des Karwendelchores, die Vorsitzenden der Gastchöre auf die Bühne, um sich für deren hervorragende Mitgestaltung des Konzertes zu bedanken. Dabei übergab er den Chören auch ein kleines Geschenk.

Die Vorsitzenden der Gastchöre gratulierten dem Karwendelchor zu seinem 125-jährigen Vereinsjubiläum und übergaben ihre Geschenke an den Vorsitzenden des Karwendelchores.

Auf dem Foto stehen in der vordersten Reihe von rechts nach links: Emil Fütterer (erster Vorsitzender des Karwendelchores), Simon Rückl (erster Vorsitzender vom Männerchor Altdorf), Georg Draser (erster Vorsitzender vom Staffelseechor) mit drei Sängerinnen vom Staffelseechor, Reinhard Brunner (stellvertretender Obmann des MGV Porta Claudia) und Peter Winkler (Obmann vom Gemischten Chor Mühldorf).

(FOTO: HANS SCHMID)


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Danach gab es noch einen letzten Liedvortrag des Karwendelchores. Der Sänger Hans Neuner betrat als Nachtwächter verkleidet die Bühne und sang, begleitet vom Karwendelchor, den "g' spöttischen Nachtwächter" von Artur Kanetscheider.

(FOTO: HANS SCHMID)


Das fast 3-stündige Festkonzert in der voll besetzten TSV-Halle in Mittenwald endete mit dem bekannten "Bozner Bergsteigerlied", das von allen anwesenden Chören gemeinsam gesungen wurde.

Nach dem Festkonzert gab es viel Lob von den Konzertbesuchern für das äußerst abwechlungsreiche Liederprogramm und für die hervorragende Qualität der musikalischen Darbietungen.

Die Chöre feierten anschließend noch gemeinsam weiter. Dabei gaben die Karwendelchor-Musikanten und die anwesenden Chöre zur Freude aller Musikfreunde weitere musikalische Zugaben. Erst gegen 2 Uhr löste sich die gemütliche Runde auf.